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50 Quadrat

50 Quadrat besitzt keinen eigenen Online Shop, anstelle dessen einen Modehandel, wie er leibt und lebt. Ganz exklusiv im Karoviertel im alten Schlachthof untergebracht, lebt es vom Stil der Hamburger Kultur. Nebenan, der Dreh- und Angelpunkt: Hamburgs Jugendkultur. Hier wird abgehangen, Musik gehört, das Wetter genossen. Mir scheint es, als wären der Laden und die Leute da draußen miteinander verbunden.

Im Inneren zwar rustikal und klein, wobei die Mode deutlich für sich spricht und zugleich modern und classy rübergebracht wird. Der Hamburger Streetstyle ist bei 50 Quadrat unverkennbar. Der Shop schließt alle möglichen Modelabels aus Hamburg ein, bei denen vor allem mit Leidenschaft und Finesse gearbeitet wird. Dazu gehört unter anderem die bereits erwähnte Streetwear-Marke Aight, die es sonst nur online oder in ausgewählten Schaufenstern in Hamburg zu finden gibt. Es mag sein, dass die einzelnen Marken für Männer bestimmt sind, die meisten Kleidungsstücke und Accessoires können auch ganz leicht von Frauen getragen werden. Vor allem wenn es um Urban Style geht, bleibt der Oversized Look stets erwünscht. Ein weiterer Teil ihrer Mode zeichnet auch universelle Marken wie Champion oder Dickies aus, die beim Betreten des Ladens sofort auf farbigen Beanies und Kapuzenjacken erkennbar werden.

Saint Cream

Zwischen den gemütlichen, kleinen Cafés und kreativen Shops in der Langen Reihe befindet sich Saint Cream. Der Concept Store verleiht der Reihe eine moderne Fassade, die von der Straße aus direkt erkennbar wird. Die breite Sneaker-Wand erleuchtet in weiß-bunten Farben im hinteren Bereich des Ladens. Unweigerlich zieht es mich zu der vielversprechenden Auswahl, die auch limitierte Designs von recht bekannten Marken wie Adidas oder Nike enthält. Mit einem Gespür für Trends bringt das Label ausgesprochen exklusive Kleidung an die Stange. Dezent cool bis klassisch-schick oder auffällig in jeder Form: Die Markenauswahl lässt nicht unbedingt den Gesamtstil erahnen, womöglich findet dafür jeder hier seinen eigenen. Von sportlichen Looks aus der Streetwear Abteilung bis hin zum nordischen Stil von Closed, die hochwertigen Kollektionen auch von internationalen Trend-Marken, wie Helly Hansen oder Maison labiche, sorgen für einen modernen Kick, den man sonst nur online bekommt – eine creamy Angelegenheit. Obwohl der Shop online nicht vertreten ist, wartet im Laden ein einzigartiges Shopping-Erlebnis, bei dem die Crème de la Crème der aktuellen Modetrends präsentiert wird.

B Lage

Klein aber fein: ein kollektiver Design-Store im Herzen der Schanze, der sich auch mal als beständige Pop-up Location unter Beweis stellt. Es ist vor allem ein Anlaufpunkt für viele junge Designer und Künstler. Hier findet man allerlei Dinge, die nur so vor Kreativität und Humor sprühen. Ganz eindeutig ein Standort für taffe Frauen und Männer, die sich gerne mit frechen Sprüchen auf kleinen Gadgets, Accessoires oder vor allem auch auf Kleidung erfreuen. Das detailreiche Ambiente wirkt wie ein kleines Wohnzimmer zum Ankleiden. Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Label VANEWONDERLAND, was mich wiederum zu der Erkenntnis führte, dass das Label ein und dieselbe Gründerin verbindet. VANEWONDERLAND trägt immer ein Stück Hamburg mit sich. Sowohl in den Accessoires als auch in der Bekleidung lässt das Design erkennen, dass hier Hamburger Liebe verborgen ist. Alles Fairwear: die lässigen „Moin“- Hoodies, Sweater und Socken verleihen dem Hamburger Streetstyle nochmal eine ganz andere Note. Auch hier sind wieder Details das A und O, die das Gesamtbild erst abrunden. Und wer noch mehr Statements setzten möchte, zeigt jetzt was er denkt. Im Shop gibt es zum Beispiel das klassisch-weiße Shirt im Unisex Stil (hergestellt aus Bio Baumwolle), welches die Aufschrift „The Person You Have Called Is Emotionally Not Available“ ziert. Momentan ist der Kauf zwar nur online möglich, die Ware kann hingegen vor Ort abgeholt werden, sodass der ein oder andere auf jeden Fall einen Blick in den Laden werfen kann.

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Online vs. offline Mode